Neuer Studiengang: Industrielles Servicemanagement
Posted on October 3, 2009
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Die Fachhochschule Dortmund startet ab dem Wintersemester 2010/2011 in enger Kooperation mit der freien Wirtschaft den neuen sechssemestrigen Ingenieurstudiengang „Industrielles Servicemanagement“ mit vertiefter Praxis. Damit wird es möglich, bereits während des Studiums eine intensive Betriebspraxis anzubieten und eine enge Bindung zwischen Unternehmen und Studierenden herzustellen. Diese interdisziplinäre Ausbildung von Instandhaltungsfachkräften mit dem Abschluss „Bachelor of Engineering“ wird erstmalig an einer Fachhochschule angeboten.
Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester (drei Jahre) und der Studienbeginn erfolgt zum Wintersemester. Das Studium umfasst die wissenschaftliche Ausbildung an der Fachhochschule mit einem Anteil von zirka 60% der Ausbildungszeit und eine damit eng verknüpfte Praxisqualifizierung in einem Betrieb mit einem Anteil von etwa 40%. Bereits vor Studienbeginn wird ein zwölfwöchiges Betriebspraktikum absolviert.
Mehr Informationen zu diesem Studiengang gibt es beim Koordinator für duale Studiengänge der FH Dortmund, Herrn Bernhard Kock.
Heult doch oder geht zum Dressurreiten
Posted on September 28, 2009
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Das Derby ist vorbei. Wer hat gewonnen? Schalke! Interessiert aber keinen, denn viel wichtiger ist die Frage: “Wer hat verloren?” Die Antwort lautet “Borussia Dortmund” und das ziemlich schlecht.
Bitte nicht falsch verstehen. Die Dortmunder Mannschaft hat nicht schlecht gespielt und hätte mit etwas mehr Fortüne (oder Massel wie man bei uns sacht) locker gewinnen können. Das schlechte Verlieren begann mit dem Abpfiff des Spiels.
Ich will mich jetzt auch gar nicht weiter auslassen, denn ich habe nun mal eine blau-weiße Brille auf. Deshalb möchte ich einfach auf einen Artikel von Stefan Giannakoulis verweisen.
BVB-Fans reif fürs Dressurreiten - Neuer, der Hampelmann
Stefan Giannakoulis steht zwar auch auf Blau und Weiß, allerdings in der Bochumer Variante.
Viel Spaß beim Lesen ![]()
Der wahre Grund der Finanzkrise
Posted on October 10, 2008
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Wer ist eigentlich Schuld an der Finanzkrise? Auf den ersten Blick könnte man meinen, es seien die Banker. Dem ist aber nicht so. Die eigentlich Schuldigen hängen ihnen um den Hals. Es sind die Krawatten.

Die Krawatten versuchen schon seit langem die Weltherrschaft an sich zu reißen. Sie sitzen direkt an der Hauptschlagader eines Mannes und können mittels Mikrostrangulation Signale an sein Gehirn senden. Auf dieser Art und Weise waren sie in der Lage gutherzige Banker zu riskanten Geschäften und Finanzspekulationen zu zwingen, die diese niemals von alleine eingegangen wären. Bänker sind Opfer, nicht Täter. Wer ihnen Gier vorwirft, liegt völlig falsch. Es geht hier nicht ums Geld. Geld ist für die Krawatten nämlich nur Mittel zum Zweck. Sie brauchen es für ihre Fortpflanzung. Die funktioniert so:
Das viele Geld der Banker, aus ihren Gehältern, Bonuszahlungen, Aktienpaketen usw. wird selbstverständlich wieder ausgegeben. Oder kennt ihr einen Banker der selber spart? Egal, wofür wird das Geld ausgegeben? Klar, für neue Krawatten. Ein Banker hat nicht nur eine im Schrank. Im Gegenteil, sie haben viele davon. Je wichtiger sie sind, desto mehr Krawatten besitzen sie. Ein Direktor im Durchschnitt 56, ein Vorstand sogar 167. Die Anzahl der Krawatten der weltweiten Finanzbranche dürfte in die Milliarden gehen.
Um die Finanzkrise in den Griff zu bekommen sind also völlig andere Maßnahmen erforderlich als die, die gerade von Politik und Notenbanken vorgeschlagen werden.
Es gibt nur einen Weg. Säubert eure Kleiderschränke und zerstört die Krawatten. Aber Vorsicht. Die Biester sind verdammt schlau. Berührt ihr sie mit bloßen Händen, werden sie ihre telepatischen Fähigkeiten einsetzen, um der Vernichtung zu entgehen. Deshalb benutzt auf jeden Fall Handschuhe oder nehmt eine Grillzange. Dann zerschneidet ihr die Krawatten mit einer Schere in je zwei Teile und vergrabt sie bei Neumond im Garten.
Oder wartet einfach auf die nächste Weiberfastnacht. Dann hat sich die Finanzkrise spätestens erledigt und die Wirtschaftskrise folgt!
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Tags: Finanzkrise
Eclipse Summit Europe
Posted on September 25, 2008
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Am 19. November findet zum dritten mal das Eclipse Summit Europe statt. Auch dieses mal in Ludwigsburg im Forum im Schlosspark.
itemis wird sich dieses Jahr speziell dem Thema “Eclipse im Automobilbereich” widmen und eine durchgängige Eclipse-basierte Plattform für die modellbasierte Entwicklung von Steuerungen vorstellen. Weitere Informationen finden sich auf unserer Webseite yakindu.de.
Unsere Kollegen aus Kiel, Jan Könlein, Sven Efftinge und Peter Friese, zeigen textuelle DSLs mit Xtext. Mehr dazu unter oaw.itemis.de. Außerdem befasst sich Ed Merks mit Vorbehalten und Einwänden zur modellbasierten Entwicklung in seinem Beitrag “The unbearable Stupidity of Modelling”.
Die Registrierung erfolgt wie immer über die die Seite eclipsesummit.org.
Flurgezwitscher mit Yammer
Posted on September 19, 2008
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Kennt ihr schon Yammer? Wenn nicht habt ihr vielleicht schon mal was von Twitter gehört. Twitter ist eine Plattform die Mikroblogging ermöglicht. Damit ist es möglich kurze Nachrichten, d.h. bis zu 140 Zeichen, schnell und unkompliziert zu veröffentlichen.
Twitter ist insbesondere auch für Unternehmen interessant, da es die Unternehmenskommunikation vereinfachen kann. Mit Twitter ist es möglich einen Art “virtuellen Flur” einzurichten.
Die Idee vom Flurfunk wurde jetzt von einer anderen Plattform aufgegriffen und verbessert.
Yammer bietet ähnliche Funktionen wie Twitter optimiert diese aber für die Kommunikation in Unternehmen oder Teams. Es können sehr leicht Firmennetzwerke erstellt werden. Die Teilnehmer benötigen lediglich eine E-Mail-Adresse, die ihre Zugehörigkeit zum Unternehmen ausweist.
Yammer ist weitestgehend kostenlos. Alle für die Kommunikation benötigten Features sind in einer Basisversion enthalten. Lediglich für die weiterführende Administration des eigenen Firmennetzes entstehen überschaubare Kosten.
Yammer ist browserbasiert und bietet außerdem einen Desktop-Client. Weitere Clients gibt es für Blackberry und das iPhone.
Ausprobieren lohnt sich http://www.yammer.com
Mein Kommentar zum Derby oder “Jürgens Welt”!
Posted on September 14, 2008
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3:0 führen und nicht gewinnen ist definitiv kein tolles Gefühl. Geht eigentlich gar nicht. Als wenn das nicht schon genug wäre, kann man sich vom neuen Dortmunder Trainerwunder nach Spielschluss noch belehren lassen.
Aber erst einmal zu den Fakten:
- Bei seinem Tor zum 2:0 hätte Rafinha gar nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen.
- Alexander Frei steht bei seinem Schuss zum 2:3 im Abseits. Weder Wagner noch seine Assistenten bemerken es.
- Der Handelfmeter, den Frei dann kurz vor Schluss zum 3:3 verwandelte, war unberechtigt: Ein absichtliches Handspiel von Krstajic war nicht zu erkennen.
- Die Partie wurde drei Minuten zu früh abgepfiffen.
Damit so Klopp sei die Ungerechtigkeit gerecht verteilt. Weil seine Mannschaft “Charakter und Moral” gezeigt habe, sei Dortmund “der moralische Sieger”. Da hat der Schiedsrichter dann doch am Ende noch die Kurve gekriegt und alles ist ok.
Schön, dass ich das jetzt weiß! Und gut, dass es dann doch gerecht 3:3 ausgegangen ist. Wie schlecht hätte ich mich erst gefühlt, wenn Schalke gewonnen hätte.
Danke Klopppo!
Grüße aus Bali von Karsten Thoms
Posted on September 1, 2008
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Hallo zusammen aus dem Land ohne Tastaturen mit Umlauten
Wir haben einen tollen Urlaub hier auf Bali und konnten schon eine Menge erleben, z.B. Tempel besuchen, Shopping, Wandern, Radfahren, Schnorcheln im Korallenriff, Delfine anschauen, in einer heissen Quelle baden, usw usw. Die Rundreise ist wirklich sehr schoen, wir sind gerade wieder in einer wunderschoenen Anlage. Die Menschen hier sind sehr freundlich, wollen aber staendig was verkaufen. Zum Glueck lassen sie sich auch schnell mit einem “No, thank you” abwimmeln.
Morgen geht es zum letzten Stop unserer Rundreise, bevor wir dann uebermorgen im Urlaubsparadies Nusa Dua in einem traumhaften Hotel absteigeen werden und den Strand und die Sonne so richtig geniessen koennen.
Wir kommen am 13. dann zurueck und freuen uns euch alle mal wieder zu sehen.
Liebe Gruesse,
Beate und Karsten
Ein sehr gutes Beispiel für Barrierefreiheit
Posted on May 9, 2008
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Ihr kennt das sicherlich auch: Ihr lest eine Webseite und fragt euch, was soll das Ganze eigentlich. Jede Menge Geschwaller und viel Marketing-Bla-Bla. Bullshit-Bingo wohin man nur schaut. Im Grunde genommen hätten zwei, vielleicht sogar ein Satz gereicht, um alles Wesentliche zu sagen. Der Wichtigste Satz kommt sowieso meistens am Ende, wo man den Punkt weitere Informationen finden Sie … und dann die obligatorische Linksammlung entdecken kann.
Bedauerlicherweise ist die überwiegende Mehrzahl aller Webseiten mehr oder weniger so aufgebaut. Sinn macht das nicht. Im Gegenteil. Eigentlich wäre es viel besser, kurz und knapp zu schreiben, was man sagen möchte. Im Grunde genommen ist das auch ganz einfach, wenn man sich an ein paar einfache Regeln hält.
Glücklicherweise gibt es mit ein sehr gutes Beispiel. Auf wikipedia.org findet man einige äußerst gute Artikel, in denen die Autoren sich offensichtlich bemüht haben, gut zu formulieren. Sicherlich werdet ihr sofort merken, dass diese Artikel viel besser zu lesen sind als dieser hier. Im Grunde genommen ist dieser Text auch gar nicht ernst gemeint. Er soll vielmehr dazu dienen, die folgende Liste von “Wörtern, die man nicht benutzen sollte” einmal auszuprobieren.
Wir werden uns bei unseren neuen itemis Seiten mal bemühen, das Eine oder Andere Füllwort wegzulassen, damit unsere Seiten barrierefreier werden. Falls ihr nicht wisst, was Barrierefreiheit ist, könnt ihr mal bei meinem Kollegen Michael Jendryschik vorbeischauen. Michael ist nämlich einer der bekanntesten Experten zu diesem Thema.
- aktuell
- alles über
- alles zum Thema
- äußerst
- bedauerlicherweise
- bedeutendste
- bekannte(ste)
- berühmt(este)
- bestimmt
- bleibt zu erwähnen, dass…
- dem ist hinzuzufügen
- der/die/das Beste
- derzeit
- deutlich (über, unter,..)
- Dokusoap
- ebenda
- eigentlich
- ein paar (nicht jedoch: ein Paar)
- ein sehr gutes Beispiel
- ein Stück weit
- einzigste
- erfreulich
- erfreulicherweise
- erheblich höher/e/s
- für … siehe
- früher oder später
- gestern/morgen… (nicht jedoch: der Morgen)
- glücklicherweise
- going public
- hervorragend
- hinzuzufügen ist
- hübsch
- ich (finde…, denke…, bin der Meinung…)
- Infos
- in der Regel
- in keinster Weise
- im Augenblick / Moment
- im Grunde (genommen)
- in den letzten Jahren
- interessant ist …
- irgendwie
- Jahrhundert-X (X=Flut, Katastrophe, …)
- jedes Kind kennt …
- kann (nicht) behauptet werden
- kann (man) nicht sagen
- klarerweise
- leider
- Mädchenname (im Sinne von «Geburtsname»)
- man kann sagen
- man sollte
- mehr oder weniger
- meiner Meinung (nach)
- Mischvolk
- momentan
- nämlich
- nebenbei bemerkt
- neulich
- neulichst
- nichtsdestotrotz
- öfters
- offensichtlich
- renommiert(este/r)
- schätzungsweise
- seidenweich/e/r/n
- selbstverständlich
- sicherlich
- Sie (als Anrede)
- Sinn machen
- Spitzenregisseure
- teilweise bis zu x (x=irgendein Wert)
- tragischer Unfall
- tragischerweise
- traurigerweise
- trotzdem
- üblicherweise
- übrigens
- und zwar (…, und zwar …)
- unser(e)
- verschiedenste
- verständlicher Weise
- weitere Informationen finden Sie …
- weiters
- wichtigste
- wie bereits erwähnt
- wie der Name (schon) sagt
- wir
- zeitgleich (wo gleichzeitig gemeint ist)
- ziemlich
- zum Glück
- zurzeit
- zweifellos
Viel Spaß beim streichen!
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Tags: wikipedia, Barrierefreiheit, Bullshit-Bingo, Meta-Wiki
Gute Führung mit Stil
Posted on April 4, 2008
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Wenn man sich mit dem Thema Unternehmensführung befasst, stellt man sehr schnell fest, dass viele Konzepte schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Für viele Menschen ist solches Wissen veraltet und nicht mehr auf die Praxis anwendbar. Schließlich hat sich die Welt seit den 60er Jahren entscheident verändert. Damals begann man zum ersten mal sehr intensiv über das Thema Management nachzudenken.
Aber ist denn richtig, dass sich die Welt seit dieser Zeit entscheident verändert hat? Ich denke nicht. Die grundlegenden Probleme der Arbeitswelt bestanden damals wie heute. Die Lösungsansätze, die vor 50 Jahren gefunden wurden sind nicht veraltet. Sie sind vielmehr elementar. Kleines Beispiel gefällig:
“Enterprises are paid to create wealth, not to control costs.”
Gem. dieser Aussage von Peter Drucker geht es für ein Unternehmen primär um den Aufbau von Vermögen, nicht an erster Stelle die Senkung von Kosten. Dieser Grundsatz wurde in letzter Zeit leider im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen getreten. Aber das ist eine andere Geschichte.
Managerial Grid
Ich möchte im folgenden ein etwas angestaubtes Führungsmodell vorstellen. Es handelt sich hierbei um das Konzept des “Managerial Grid” im deutschen auch oft als “Verhaltensgitter” bezeichnet. Es beruht auf Forschungsergebnissen der US-amerikanischen Ohio State University und wurde 1964 im Rahmen eines Führungstrainings für das Unternehmen Exxon Mobil von Robert R. Blake und Jane Mouton entwickelt.
Das Verhaltensgitter besitzt zwei Achsen auf denen zwei grundsätzliche Orientierungsgrößen abgetragen werden. Die waagerechte Achse steht für die vorrangige Ausrichtung an den Ergebnissen von Arbeit. Die senkrechte Achse stellt im Gegensatz hierzu den Menschen in den Mittelpunkt und wird deshalb auch als sozioemotionale Dimension bezeichnet.
In Kombination der beiden Achsen ergeben sich nun mehrere mögliche Führungsstile. Die klassischen Einteilung kennt 81 Felder, von denen aber nur fünf besonders betrachtet werden müssen.
Im ersten Feld 1.1 kümmert sich ein Vorgesetzter weder um seine Mitarbeiter noch um ihre Arbeitsergebnisse. Er tut als eigentlich gar nichts! Und deshalb müssen wir über diesen Stil auch nicht weiter reden. Eine sehr hohe Betonung der Arbeitsergebnisse bei gleichzeitig geringem Interesse an den eigenen Mitarbeitern stellt das Feld 9.1 dar. Man spricht auch vom „Befehl-Gehorsam-Management”. Mitarbeiter sind in diesem Stil ausschließlich als Mittel zum Zweck zu sehen. Selbstverwirklichung und Spaß gibt es hier nicht.
Das genaue Gegenteil finden wir im Feld 1.9. Hier stehen die Arbeitsergebnisse absolut im Hintergrund. Wichtig ist es, dass alle Freude bei der Arbeit haben. Man befindet sich sozusagen ständig im Country Club. Keine Frage, dass man hier lieber arbeitet als im ersten Beispiel, oder?
Im Feld 9.9 versucht man beide Dimensionen gleichermaßen zu betonen. Also gute Arbeitsergebnisse zu erzielen und gleichzeitig ein tolles Klima aufrechtzuerhalten.
Dieser Zustand ist leider nur schwer zu erreichen. Deshalb gibt es ein weiteres Feld 5.5, in dem man beide Dimensionen kombiniert und einen Ausgleich zwischen Arbeitsergebnissen und Mitarbeiterbedürfnissen herstellt. Die Kombinationen 5.5, 5.9, 9.5 und 9.9 sind nach Blake & Mouton geeignete Führungsstile.
Ganz einfach oder?
Leider nicht. Die beiden Extremformen 9.1 und 1.9 kommen immer wieder in der Praxis vor. Insbesondere das “Befehl und Gehorsamsmodell” wird in vielen Softwareprojekten bevorzugt. Manche Menschen beherrschen eben nur eine der beiden Varianten. Und damit komme ich zur Kernaussage dieses Modells.
Man muss in der Lage sein auf beiden Achsen zu operieren.
Denn den idealen Führungstil gibt es nicht. Führung ist situationsabhängig und nicht umgekehrt.
Trotz allem sind mir die Leute lieber, die ihre Mitarbeiter mehr schätzen als ihre Ergebnisse. Sie tragen einer wichtigen Veränderung der heutigen Zeit Rechnung. Hierzu noch einmal ein Zitat von Herrn Drucker. Der hats schon früher gewusst.
“Altogether, an increasing number of people who are full-time employees have to be managed as if they were volunteers. They are paid, to be sure. But knowledge workers have mobility. They can leave. They own their ‘means of product,’ which is their knowledge.”
Wenn man gute Leute nicht verlieren will, sollte man sie schätzen lernen und entsprechend führen. Wer das nicht kann ist selber schuld.
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Tags: Verhaltensgitter, Managerial Grid, Management, Führung, Führungsstil
Mitglied 2. Klasse?
Posted on April 3, 2008
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Wir ihr sicherlich mitbekommen habt, sind wir seit kurzem strategisches Mitglied der Eclipse Foundation. Weil wir das nun sind, werden wir auf der Homepage von Eclipse mit unserem Logo präsentiert. Dies abwechselnd mit den anderen strategischen Mitgliedern. O-Ton:
“Strategic Members will automatically have their logo placed in rotation as a “Featured Member” of the Eclipse Foundation.”
Leider mussten wir feststellen, dass unser Logo kaum eingeblendet wird. Im Gegensatz zu anderen Unternehmen wie beispielsweise SAP oder IBM werden wir kaum wahrgenommen. Nachfrage ergab, dass die Eclipse Foundation einen Algorithmus verwendet, der große Unternehmen stärker gewichtet.
Davon, dass es eine Zwei-Klassen Gesellschaft, gibt haben wir bisher allerdings nichts gewusst. Schön, dass es jetzt auf diese Art rausgekommen ist. In unseren Verträgen und auf den Webseiten von Eclipse findet man diese Information nämlich nicht.
Toll
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Tags: Eclipse, Eclipse Foundation, itemis
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