Spare Rips nach Alton Brown

Wer auf Spare Rips steht sollte dieses Rezept mal ausprobieren.

In diesem Rezept werden die Rippchen bei Niedertemperatur im Ofen zubereitet und anschließend glasiert. Die Zutaten auf den Bildern entsprechen nicht 1:1 dem Original. Erfüllen aber ihren Zweck hervorragend. Die Temperatur im Ofen kann ruhigen Gewissens weiter abgesengt werden solange man die Garzeit verlängert. Das ganze macht etwas Arbeit jedoch ist die Zubereitung nicht schwer und das Ergebnis ist ein Traum. Für alle die auf Fleisch stehen versteht sich.

Rub:

2 teaspoon jalapeno seasoning
1/2 teaspoon Old Bay Seasoning
1/2 teaspoon rubbed thyme
1/2 teaspoon onion powder

Braising Liquid:

1 cup white wine
2 tablespoons white wine vinegar
2 tablespoons Worcestershire sauce
1 tablespoon honey
2 cloves garlic, chopped
Directions
Preheat oven to 120 degrees celsius.

In a bowl, combine all dry ingredients and mix well. Place each slab of baby back ribs on a piece of heavy-duty aluminum foil, shiny side down. Sprinkle each side generously with the dry rub. Pat the dry rub into the meat.

Refrigerate the ribs for a minimum of 1 hour.

In a microwavable container, combine all ingredients for the braising liquid. Microwave on high for 1 minute.

Place the ribs on a baking sheet. Open one end of the foil on each slab and pour half of the braising liquid into each foil packet.

Tilt the baking sheet in order to equally distribute the braising liquid. Braise the ribs in the oven for 2 1/2 hours.

Transfer the braising liquid into a medium saucepot.

Bring the liquid to a simmer and reduce by half or until of a thick syrup consistency.

Brush the glaze onto the ribs. Place under the broiler just until the glaze caramelizes lightly. Slice each slab into 2 rib bone portions. Place the remaining hot glaze into a bowl and toss the rib portions in the glaze.

*This recipe makes several batches of dry rub. If more rub is needed, it can be extended by any amount, as long as the ratio of 8:3:1:1 remains the same.

en.wikipedia.com

Alton Crawford Brown (born July 30, 1962) is a James Beard Award-winning American television personalitycelebrity chefauthoractor, and cinematographer. He is the creator and host of the Food Network television show Good Eats, the mini-series Feasting on Asphalt and Feasting on Waves, and host and main commentator on Iron Chef America. Brown is also the author of several books on cookery.

Bewirb dich bei itemis

Holger Schill und Karsten Thoms sind Softwarearchitekten und entwickeln Programmiersprachen. Beide sind Committer im Xtext Projekt und suchen dringend gute Leute zur Verstärkung ihres Teams. Schaut euch doch die beiden doch mal an. Vielleicht habt ihr ja Lust mit ihnen zusammenzuarbeiten.

 

Wie funktioniert Usability Engineering

Letztes mal ging es um das Thema agile Softwareentwickung. Agile Methoden sind heute sehr wichtig in der Softwarentwicklung, benötigen jedoch eine wichtige Ergänzung: Usability Engineering.

Wie funktioniert Usability Engineering?

Gutes Usability Engineering setzt den Benutzer eines Softwaresystems in den Mittelpunkt der Entwicklungsanstrengungen. Ohne gutes Usability Engineering sind auch die besten agilen Entwicklungsprojekte zum Scheitern verurteilt.

Wie gutes Usability Engineering funktioniert erfahrt ihr in einem Blog Artikel von meiner Kollegin Jasmin Kuhn.

Sie stellt zunächst einmal klar, worum es beim Usability Engineering eigentlich geht:

„Beim Usability Engineering geht es nicht nur um ein gutes Gefühl und Intuition bei der Gestaltung, sondern es geht vor allem um Normen (z. B. ISO 9241), Gestaltungsregeln, Heuristiken und Design Patterns, die uns dabei helfen ein System gebrauchstauglich zu gestalten.“

Im weiteren Verlauf des Post stellt sie dann die grundlegenden Prozesse, ihre Reihenfolge und bestmögliche Umsetzung vor.

Am Ende des Artikels kann man sein frisch erworbenes Wissen dann testen. Die 10 Fragen allerdings sind nicht ohne. Wer sie alle richtig beantwortet, kann sich schon fast als Experte bezeichnen. Wer weitere Fragen hat, kann sich auch gerne an Jasmin wenden. Die kennt sich nämlich richtig gut aus.

Veröffentlicht unter Agile

Was ist eigentlich Scrum?

scrum itemis

Eigentlich ist Scrum ja schon ein alter Hut. Dennoch ist es aus der heutigen IT-Welt nicht mehr wegzudenken. Scum ist das bestimmende Modell, wenn man über Agilität spricht. Kanban & Co. kommen da nicht mit. Und eigentlich hat sich in den letzten Jahren doch einiges getan.

Aus diesem Grund haben wir uns bei itemis überlegt, unseren Scrum Auftritt mal komplett zu überarbeiten. Den Anfang machen wir mit einer Reihe von Beiträgen in unserem Agile Blog. Hier erklären wir das ganze Modell von vorne bis nach hinten.

Für alle die es besonders genau wissen wollen, haben wir zur Lernkontrolle jeweils eine Reihe von Prüfungsfragen angehängt. Mit ein bisschen Mühe ist man so auch ohne Zertifizierungskurs für die Prüfung zum Scrum Master oder Product Owner nach scrum.org vorbereitet. Hängt das bitte nicht an die große Glocke, schließlich verdienen wir bei itemis unser Geld mit diesen Kursen 😉

Die ersten beiden Artikel sind übrigens schon fertig. Nummer eins gibt eine kompakte Scrum Einführung. In Nummer zwei geht es um den Scrum Prozess. In Kürze erscheinen dann weitere Artikel.

Wir werden auch unsere scrum-kompakt.de Seite komplett überarbeiten. Über diese Seite kann man dann demnächst einige wirklich nützlich Scrum Utensilien bestellen, die nicht nur nützlich sind, sondern auch viel Spaß machen. Demnächst an dieser Stelle mehr.

Gute Führung mit Stil

Wenn man sich mit dem Thema Unternehmensführung befasst, stellt man sehr schnell fest, dass viele Konzepte schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Für viele Menschen ist solches Wissen veraltet und nicht mehr auf die Praxis anwendbar. Schließlich hat sich die Welt seit den 60er Jahren entscheident verändert. Damals begann man zum ersten mal sehr intensiv über das Thema Management nachzudenken.

Aber ist denn richtig, dass sich die Welt seit dieser Zeit entscheident verändert hat? Ich denke nicht. Die grundlegenden Probleme der Arbeitswelt bestanden damals wie heute. Die Lösungsansätze, die vor 50 Jahren gefunden wurden sind nicht veraltet. Sie sind vielmehr elementar. Kleines Beispiel gefällig:

“Enterprises are paid to create wealth, not to control costs.”

Gem. dieser Aussage von Peter Drucker geht es für ein Unternehmen primär um den Aufbau von Vermögen, nicht an erster Stelle die Senkung von Kosten. Dieser Grundsatz wurde in letzter Zeit leider im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen getreten. Aber das ist eine andere Geschichte.

Managerial Grid

Ich möchte im folgenden ein etwas angestaubtes Führungsmodell vorstellen. Es handelt sich hierbei um das Konzept des „Managerial Grid“ im deutschen auch oft als „Verhaltensgitter“ bezeichnet. Es beruht auf Forschungsergebnissen der US-amerikanischen Ohio State University und wurde 1964 im Rahmen eines Führungstrainings für das Unternehmen Exxon Mobil von Robert R. Blake und Jane Mouton entwickelt.

Das Verhaltensgitter besitzt zwei Achsen auf denen zwei grundsätzliche Orientierungsgrößen abgetragen werden. Die waagerechte Achse steht für die vorrangige Ausrichtung an den Ergebnissen von Arbeit. Die senkrechte Achse stellt im Gegensatz hierzu den Menschen in den Mittelpunkt und wird deshalb auch als sozioemotionale Dimension bezeichnet.

In Kombination der beiden Achsen ergeben sich nun mehrere mögliche Führungsstile. Die klassischen Einteilung kennt 81 Felder, von denen aber nur fünf besonders betrachtet werden müssen.
Im ersten Feld 1.1 kümmert sich ein Vorgesetzter weder um seine Mitarbeiter noch um ihre Arbeitsergebnisse. Er tut als eigentlich gar nichts! Und deshalb müssen wir über diesen Stil auch nicht weiter reden. Eine sehr hohe Betonung der Arbeitsergebnisse bei gleichzeitig geringem Interesse an den eigenen Mitarbeitern stellt das Feld 9.1 dar. Man spricht auch vom „Befehl-Gehorsam-Management“. Mitarbeiter sind in diesem Stil ausschließlich als Mittel zum Zweck zu sehen. Selbstverwirklichung und Spaß gibt es hier nicht.

ausschließliche Ausrichtung an Arbeitsergebnissen

Das genaue Gegenteil finden wir im Feld 1.9. Hier stehen die Arbeitsergebnisse absolut im Hintergrund. Wichtig ist es, dass alle Freude bei der Arbeit haben. Man befindet sich sozusagen ständig im Country Club. Keine Frage, dass man hier lieber arbeitet als im ersten Beispiel, oder?

Ausschließliche Ausrichtung an Mitarbeiterzufriedenheit

Im Feld 9.9 versucht man beide Dimensionen gleichermaßen zu betonen. Also gute Arbeitsergebnisse zu erzielen und gleichzeitig ein tolles Klima aufrechtzuerhalten.

Dieser Zustand ist leider nur schwer zu erreichen. Deshalb gibt es ein weiteres Feld 5.5, in dem man beide Dimensionen kombiniert und einen Ausgleich zwischen Arbeitsergebnissen und Mitarbeiterbedürfnissen herstellt. Die Kombinationen 5.5, 5.9, 9.5 und 9.9 sind nach Blake & Mouton geeignete Führungsstile.

Ganz einfach oder?

Leider nicht. Die beiden Extremformen 9.1 und 1.9 kommen immer wieder in der Praxis vor. Insbesondere das „Befehl und Gehorsamsmodell“ wird in vielen Softwareprojekten bevorzugt. Manche Menschen beherrschen eben nur eine der beiden Varianten. Und damit komme ich zur Kernaussage dieses Modells.

Man muss in der Lage sein auf beiden Achsen zu operieren.

Denn den idealen Führungstil gibt es nicht. Führung ist situationsabhängig und nicht umgekehrt.

Trotz allem sind mir die Leute lieber, die ihre Mitarbeiter mehr schätzen als ihre Ergebnisse. Sie tragen einer wichtigen Veränderung der heutigen Zeit Rechnung. Hierzu noch einmal ein Zitat von Herrn Drucker. Der hats schon früher gewusst.

“Altogether, an increasing number of people who are full-time employees have to be managed as if they were volunteers. They are paid, to be sure. But knowledge workers have mobility. They can leave. They own their ‘means of product,’ which is their knowledge.”

Wenn man gute Leute nicht verlieren will, sollte man sie schätzen lernen und entsprechend führen. Wer das nicht kann ist selber schuld.

Blogged with Flock

Tags: , , , ,